Zur Feier ihrer nun 20 Jahre andauernden musikalischen Karriere präsentiert Dulce Pontes ein Doppel-Album mit dem bezeichnenden Titel „Momentos“, das einige ihrer eindrucksvollsten Momente auf den Bühnen dieser Welt mit eigens für dieses Album eingespielten Studioaufnahmen kombiniert. Die erste der beiden CDs ist dabei die portugiesische und die zweite die international ausgerichtete, die mit spek... mehr
Die beiden italienischen Instrumentalisten Floraleda Sacchi und Claudio Ferrarini haben bereits in der Vergangenheit klassische Musik mit Werken des indischen Sitar-Gurus Ravi Shankar oder dem Minimalismus eines Philip Glass kombiniert. Auf ihrem dritten gemeinsamen Album begeben sie sich nun auf eine ausschweifende Reise durch Barock, Klassik, Romantik sowie zeitgenössisches Repertoire, welche musikalischen Umsetzungen des „Ave Marias“ gewidmet ist. Dass bei einem reinen Instrumental-Duo der zugrundeliegende Text unausgesprochen bleiben muss, ließ zunächst Zweifel aufkommen. Wie Sacchi und Ferrarini jedoch dank ihrer Interpretation der wortlosen Version von Astor Piazzola feststellten, wurde ihre Grundbotschaft dadurch sogar noch verstärkt: „Wir erkannten, wie die fehlenden Worte das eigentliche Ziel dieser Musik sogar noch deutlicher hervorstehenließen: Den Menschen näher an das Göttliche heranzuführen.“ mehr
An jedem der Plätze, die Gustav Mahler in seinem wechselhaften Leben besuchte, verliebte er sich immer wieder aufs Neue leidenschaftlich in eine junge Frau. Die „Lieder eines fahrenden Gesellen“, „Des Knaben Wunderhorn“ und seine Erste Symphonie wurden allesamt von Frauen inspiriert… Auch Angelika Kirchschlager hat zu Mahler eine besondere Beziehung. Als gefeierte Liedsängerin ist sie gern gesehener Gast auf den grossen Konzertbühnen weltweit und die Werke Gustav Mahlers zählen zu ihren ständigen Begleitern.
Mahler hat mich seit meiner Studienzeit begleitet. Das „Rheinlegendchen“ war mein erstes Mahler-Lied. Danach folgten „Lieder eines fahrenden Gesellen“, die im Übrigen die allerersten Lieder waren, die ich mit einem Orchester gesungen habe. Oft wird Mahler in einer sehr ehrfurchtsvollen, sehr glorifizierten und sehr einstudierten Art und Weise gesungen. mehr
Die Legende besagt, Joseph Haydn habe den Paukenschlag in seine Sinfonie komponiert, um das Publikum für die folgenden musikalischen Finessen wachzurütteln. Um Legenden wie dieser nachzuspüren, bringen wir nicht nur die Musik, sondern auch den Menschen Joseph Haydn zu Gehör. Die Notizen, mit deren Hilfe wir Haydn wieder zum Leben erwecken, schrieb Georg August Griesinger nieder, königlich sächsischer Legationsrat zu Wien sowie Zeitgenosse und Wegbegleiter Joseph Haydns, der mit diesen Notizen Haydns erster Biograph war. Gelesen, gesprochen und gelebt wird Joseph Haydn auf unserer CD von TV- und Theaterschauspieler Wolfram Berger, bekannt beispielsweise als "Oberst" in der ORF Serie "Trautmann". Wolfgang Puschnig und Jon Sass untermalen die Gedanken und Anekdoten mit musikalischen Miniaturen. Hintergründiges und Amüsantes gibt es da zu erfahren. Interessante und aufschlussreiche Episoden aus dem Leben des Offiziers und Weltbürgers Haydn sind zu hören. So wollte ausgerechnet Haydns Freund Wolfgang Amadeus Mozart ihn von einer geplanten Reise nach London abhalten mit dem Argument, dass Haydn für so eine Reise zu wenig Sprachen beherrsche. Zum Glück aber ließ sich Haydn von diesem Einwand nicht aufhalten und antwortete: “Meine Sprache verstehet man durch die ganze Welt.” mehr