Ein enthusiastisches Presseecho, viele begeisterte Hörer in Deutschland und aller Welt und nicht zuletzt der Preis der Deutschen Schallplattenkritik: der große Erfolg des ersten Teils von „Obacht!“ hat bewiesen, dass die Zeit reif ist, die wahre bayerische Volksmusik zu entdecken, auch außerhalb der Grenzen des Freistaates. In den bayerischen Wirtshäusern und auf den Kabarettbühnen wird die Musikt... mehr
Hoch hinaus wollen Amaral mit ihrem neuen Album „Hacia lo Salvaje“. Oder besser: noch höher hinaus. Denn seit Jahren ist das Duo aus Spanien einer der erfolgreichsten spanisch-sprachigen Pop-Acts überhaupt, auch „Hacia lo Salvaje“ stand lange auf Platz 1 der spanischen Albumcharts und wurde mit Platin für über 60.000 verkaufte Platten ausgezeichnet. In Sachen Produktion gingen Amaral deshalb auf Nummer Sicher, zum Mischen flog man sogar in die weltberühmten Electric Lady Studios, die einst von Jimi Hendrix gegründet wurden. Bei ihren Songs wagen Amaral aber enorm viel. „In die Wildnis“ heißt das Album frei übersetzt und deshalb klingen auch die Arrangements etwas rauer und karger. Nicht umsonst zählen Amaral neben U2 auch PJ Harvey, Patti Smith oder Chrissie Hynde zu ihren Vorbildern. Auf diese Weise gelingt es Amaral, neben den großen Melodien auch ein geschlossenes Gesamtwerk zu präsentieren, an dem man sich niemals satt hören kann. mehr
Die Harfe ist eines der ältesten und vielfältigsten Instrumente der Welt. Bekannt ist sie seit mindestens 5000 Jahren; seitdem becirct sie Könige und angebetete Maiden, wird auf Straßen und Wolken gespielt, klingt mal süß und melancholisch, mal deftig und tänzerisch. Sie ist verhalten zirpendes Engelsinstrument und begleitet kraftvoll Minnesänger und Wandermusiker, findet sich auf Konzertbühnen und in Jazzclubs wieder. Einst war sie in aller Welt verbreitet; heute ist sie vor allem in weiten Teilen Mittel- und Südamerikas, in Europa sowie im Subsaharagürtel; in Asien hat sie nur noch in Myanmar überlebt. mehr
Die norwegische Band Wilfred setzt auf einen organisch klingenden Sound mit Spaß und Gefühl Die norwegische Band Wilfred könnte man zweifelsfrei auch in New York, L.A. oder Seattle verorten. Ihr den klassischen Traditionen des Rock´n´Roll verpflichteter Sound benötigt eigentlich keine geografische Standortbebestimmung. Auf ihrem Debütalbum betätigen sich die drei Wilfred-Musiker als Universalisten in Sachen monolithischen Gitarren-Rocks und beseeltem Singer/Songwritertum. Von dieser Band wird man in Zukunft noch einiges mehr zu hören bekommen. mehr
Unbestechlich, authentisch, echt – das erste Solo-Album des argentinischen Gitarristen und Komponisten Luis Borda hat lange auf sich warten lassen. Doch das Warten hat sich gelohnt, denn mit Tangos Brujos verzaubert der Meister des Tango Nuevo nicht nur Kenner des Genres. Luis Borda ist ein Garant für unverfälschte, geradlinige Tango-Arrangements. Das hat der vielseitige Musiker in seiner 40jährigen Karriere oft bewiesen. Er, der seine Gitarre mit solcher Präzision beherrscht, hat altbekannte Klassiker auf seine ihm eigene Weise einfühlsam und glaubwürdig arrangiert. Zudem verleiht er dem Album eine unverwechselbare Handschrift mit drei Werken aus der eigenen Feder. mehr
Eliseo Parra ist eine Legende der spanischen Folk-Szene. Seit den frühen Siebzigern ist er aktiv und erforscht rastlos alle Bereiche der traditionellen iberischen Musik, inklusive regelmäßiger Ausflüge in musikalisch mehr oder weniger verwandte Regionen. Im Gedächtnis geblieben ist besonders seine Zusammenarbeit mit Maria del Mar Bonet, der großen Sängerin und Botschafterin der Musik Mallorcas. Auch als Bandmitglied von Al Tall und Mosaic machte er sich einen Namen. Seit 1984 veröffentlicht Eliseo Parra immer wieder Solo-Alben. Neben seiner Tätigkeit als Musiker, Komponist und Dozent war er außerdem immer wieder als Produzent gefragt, zum Beispiel für die baskische Formation Oskorri. Seit einigen Jahren arbeitet Eliseo Parra mit einer festen Band zusammen, so auch bei seinem neuen Album „Contradicion“. Die Musiker fokussieren sich hier nicht auf eine bestimmte Region Spaniens, sondern übernehmen verschiedene Elemente und kreieren so eine moderne pan-iberische Musik auf Grundlage der Tradition. Besonders wichtig war es Eliseo Parra, dass „Contradicion“ ein gewisses Live-Gefühl vermittelt, ganz so wie seine Aufnahmen aus den Siebzigern. mehr
Dieses Album ist genau das richtige für echte Flamenco Liebhaber und natürlich auch für solche, die den echten, ursprünglichen Flamenco gerade für sich entdecken. Flamenco ist keine bloße Folklore – er ist Kunst, ist Ausdruck und Kommunikation. Die Live-Aufnahmen auf dieser CD geben die ungeschliffene Kraft des Flamencos in seiner Urform wieder, intuitiv und authentisch. So hört man ihn nur auf einer Juerga der Gitanos von Andalusien. Normalerweise findet eine solche Juerga im privaten Rahmen statt. In diesem familiären Rahmen kann eine unwahrscheinliche Intensität, Dramatik und Feierlichkeit entstehen, die nach und nach auf alle Anwesenden übergreift, bis hin zum ekstatischen Höhepunkt, dem Duende, einer mystischen seelischen Vereinigung. Flamenco ist gelebte Spiritualität! mehr
Dancas Ocultas, das sind vier junge Akkordeonisten aus Agueda in der Nähe von Porto, die sich in den letzten Jahren einen festen Platz an der Spitze der europäischen Weltmusikszene erspielt haben. Und das mit einem denkbar einfachen Konzept: Dancas Ocultas stehen für eine ruhige, lyrische und doch moderne Interpretation der traditionellen Musik, mit nichts weiter als vier diatonischen Akkordeons. Auf diese Art ist die Gruppe zum vielleicht innovativsten und spannendsten Folk-Projekt Portugals geworden. Mit „Alento“ erscheint nun, 15 Jahre nach Erscheinen des Debutalbums, eine Zusammenstellung der besten Momente aus den vier Studio-Alben von Dancas Ocultas. Ganz wunderbar kann man hier die Entwicklung der Band verfolgen: von den Experimenten und der Naivität des selbstbetitelten Debuts, über die durchdachten Kompositionen des zweiten Albums „Ar“ und die Zusammenarbeit mit Gastmusikern auf dem dritten Album „Pulsar“ bis hin zum Minimalismus von „Tarab“. mehr
Auf dem nach ihr benannten Album erzählt Addys, jenseits bekannter Latino-Klischees, persönliche Geschichten. Rockgitarren ersetzen kubanische Percussion, Addys warme Stimme schlägt die Brücke zwischen kubanischer Tradition und Indiepop. Addys Mercedes ist Europas renommierteste kubanische Sängerin & Songwriterin. Mit ihren Produzenten Cae Davis & Pomez di Lorenzo (Sasha, Dick Brave, 3 Echonominierungen) gelingt es Addys unbeschwerte Popsongs mit der Wärme ihrer kubanischen Heimat zu verbinden. Addys‘ Talent blieb auch Künstlern wie Eric Clapton, Bob Geldof, Ringo Starr, Compay Segundo und Ibrahim Ferrer (Buena Vista Social Club) nicht verborgen, mit denen Addys und ihre Band durch 16 Länder tourte. mehr
Wie kaum jemand anders aus dem weit verzweigten Sinti-Klan der Reinhardts, aus dem große Musiker wie Django und Schnuckenack Reinhardt hervorgegangen sind, beschäftigt sich Dotschy Reinhardt seit Jahren intensiv mit der Geschichte ihres Volkes. In ihre beiden ersten Alben „Sprinkled Eyes“ und „Suni“ ließ sie vereinzelt Gypsy-Jazz Elemente einfließen und entdeckte die Sinti-Sprache Romanes für sich. Außerdem schrieb sie ihre Geschichte und die ihrer großen Familie in einem Buch nieder („Gypsy“, Fischer Verlag). „Pani Sindhu“ ist ein neuer, mutiger Schritt auf ihrer Suche nach den eigenen Wurzeln und ein mutiger Schritt der Musikerin und Künstlerin Dotschy Reinhardt mit dem sie sich aus allen Erwartungen und Konventionen löst. Vor etwa 1000 Jahren verließen die Sinti ihre Heimat im alten Nordindien, warum, das weiß keiner ganz genau. Hier beginnt die Geschichte der Sinti als fahrendes Volk mit einer eigenen alten Hochkultur, das sich in der ganzen Welt verteilt, aber nirgendwo wirklich heimisch werden kann. Dotschy Reinhardt erzählt diese Geschichte der verlorenen Heimat und der Flucht noch einmal mit ihrer Musik. Gemeinsam mit Pianist und Arrangeur Christian von der Goltz, alten Wegbegleitern wie Alexey Wagner und Lancy Falta, sowie Indischen Musikern hat sie eine neue Sinti-Musik geschaffen, eine Mischung aus Indischen Rhythmen, Klängen und Stilen mit Jazz und Gypsy Swing. Diese Mischung klingt keineswegs wie belangloser Ethno-Jazz sondern authentisch, dringlich und völlig neuartig, perfekt in Szene gesetzt vom Berliner Produzenten Guy Sternberg. mehr
Eine gut funktionierende Zusammenarbeit zwischen zwei Menschen ist in der Musik Gold wert, das gilt nicht erst seit Lennon/McCartney oder Jagger/Richards. Carmen Souza und Theo Pas´cal schreiben seit zehn Jahren zusammen Songs und Arrangements und feiern das Jubiläum ihres Zusammenfindens nun mit einem Akustik-Album. „London Acoustic Set“ präsentiert viele der Songs, die Carmen Souza in den letzten Jahren weltweit bekannt gemacht haben, in ihren reduzierten, ursprünglichen Versionen: Carmen Souza an der Akustikgitarre und Theo Pas´cal an Bass oder Perkussion. In den Rohfassungen entwickeln die Songs eine besondere Spannung und Kraft und lassen die extravagante Stimme von Carmen Souza in allen Farben schillern. Die meisten Stücke auf „London Acoustic Set“ wurden bei einem Konzert im renommierten Weltmusik-Club „Green Note“ in London aufgezeichnet, ein weiterer Teil stammt von einer Performance in der Liverpool Philharmonic Hall. mehr