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VÖ Datum: 25.06.10
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Nach dem großen Erfolg ihres neuen Albums „Protegid“, das unter anderem zur Audiophilen CD des Monats der Zeitschrift Audio gewählt wurde, ist nun auch der aufsehenerregende Vorgänger „Verdade“ wieder in Deutschland erhältlich.
Genau wie Carmen Souzas erstes Album „Ess ê nha Cabo Verde“, ist „Verdade“ elegant in seiner akustischen Einfachheit und Instrumentierung. Carmen Souza singt in ihrer unnachahmlichen Art, die sofort unter die Haut geht und bedient Gitarre, Klavier und Wurlitzer. Ihr Co-Writer Theo Pas´cal ist an Kontrabass und Percussion zu hören, dazu kommt ein weiterer Percussionist, ein Schlagzeuger, sowie verschiedene Gastmusiker an Gitarren und Keyboards. Die Arrangements auf „Verdade“ lassen jedem Musiker viel Platz, alles greift perfekt ineinander, so dass die Aussage der Songs dem Hörer klar vermittelt wird.
„´Verdade´ ist sehr mit meinem Leben und meinen Erfahrungen verbunden“, sagt Carmen Souza selbst über das Album, „Ich spreche nicht länger über alte kapverdianische Geschichten, die ich gehört habe. Ich rede über mein reales Leben, meine Vision der Welt...was daraus wird und auch was aus mir als Person und Künstlerin wird. Ich kann sagen, dass ich mein Leben und die Musik heute bewusster lebe, ehrlicher zu mir selbst als Mensch und Musikerin bin. Es ist immer ein sich entwickelnder Prozess und ich hoffe, dass es so bis an mein Lebensende bleibt.“
Carmen Souza wurde vor 28 Jahren in Lissabon in einer christlichen kapverdischen Familie geboren. Schon in jungem Alter lernte sie das poetische Gefühl der „Saudade“ kennen, das scmerzhafte Vermissen eines lieben Menschen - ihr Vaters war wegen seines Berufs oft auf dem Meer und von der Familie getrennt. Carmen wuchs in einem Sprachumfeld gemischt aus Creolisch, dem kapverdischen Dialekt ihrer Eltern, und Portugiesisch auf, sie war stets umgeben von der typisch kapverdischen Lebensart. Als Teenager sang sie professionell im Lusophone Gospel Choir und nahm später an mehreren Funk, Soul, Jazz und Weltmusik Projekten teil. Als spirituelle Person sah Carmen ihre Musik immer als Mission und fühlte sich privilegiert, sich über die Musik ausdrücken zu können. Musiker wie Luis Morais, Theo Pas´cal, Ella Fitzgerald, Joe Zawinul, Herbie Hancock, Keith Jarret, Diana Krall etc. haben sie in ihrer Entwicklung und ihrer Suche nach einem persönlichen Stil beeinflusst.
Theo Pas´cal, ihr Produzent und Mentor, einer der besten Bassisten Portugals, entdeckte schließlich ihr Talent und führte Carmen in den Jazz, die Fusion und andere zeitgenössische Sounds ein, die starken Eindruck auf die junge Künstlerin machten. 2003 begann Carmen mit Theo an den Kompositionen ihres Debütalbums „Ess ê nha Cabo Verde“ zu arbeiten. Carmen wollte einen neuen und eigenständigen Sound, vorgetragen im creolischen Dialekt ihrer Vorfahren kreieren, der traditionelle afrikanische und kapverdische Rhythmen wie Batuke, Morna, Cola Dijon und andere mit Jazz, Soul und zeitgenössischen Einflüssen verbindet, und sich mit einem intimen und akustischen Flair von den üblichen traditionellen geselligen kapverdianischen Sounds unterscheidet.
CD 1 | | 1 | | Confiança |  | | 2 | | Afri Ká |  | | 3 | | Ind´Feso |  | | 4 | | Levantá no bai |  | | 5 | | Verdade |  | | 6 | | Code |  | | 7 | | Sem valor |  | | 8 | | D´xam ess Moment |  | | 9 | | Tud tem 1 razao, 1 moment |  | | 10 | | Preguntá sem fim |  | | 11 | | Vaidade e leviandade |  | | 12 | | S. Anton m´cre conche bô estória |  |
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