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VÖ Datum: 12.09.08
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....aus einer Kellerwohnung Brooklyns steigen Lucibel Crater, Lucibel Craters Partner und ihr guter Freund, Lucibel Crater.... Auf dem Weg verloren sie leider den Gitarristen Lucibel, aber bemerkten dass ihn niemand vermissen würde. Gerade so klingen Sie wild und frisch.... und präsentieren mit Stolz ihr „Family Album“
Die erste Zutat der Band Lucibel Crater erscheint in Form eines langhaarigen Lucibels alias Sarth Calhoun, dem Meister der Sounds und Beats. Dazu arbeitet er mit Kyama- Synthesizern und testet Klang-Systeme von Symbolic Sound. Wenn er nicht gerade damit beschäftigt ist, Sounds und Loops zu produzieren, spielt er E-Bass und Keyboards. Zur Zeit tourt er mit dem Ex-Velvet Underground-Gittaristen Lou Reed, mit dem er kürzlich eine Tai Chi DVD aufnahm.
Dem begegnet der Lucibel der Drums und Keyboards alias Paul Chuffo mit einer saftigen Dosis Groove. Lange Zeit gehörte er der Punk-Jazzband Gutbucket an, die die Zeitschrift „Modern Drummer“ als eine knüppelnde, kreischende Sound-Balgerei beschreibt, voller schräger Taktwechsel und Punk-Rock Attitüde. Der Rock-Verantwortliche Lucibel führt sein eigenes Unternehmen, JoyRide Media, das
Musikprogramme für öffentliche Radiosender schreibt und produziert.
Nicht unbedingt das I-Tüpfelchen, aber vielleicht der Band-Kleber ist der singende und Cello spielende Lucibel Leah Coloff. Die ausgebildete Konservatoriums-Cellistin versteht sich besonders auf Melodien und begann deshalb, Songs zu schreiben. Sie arbeitete für Aufnahmen mit Adam Lasus, der das durchschlagende Erfolgsalbum für die Band „Clap Your Hands And Say Yeah“ produzierte. Leah Coloff spielt unter anderem Cello für David Bowie, Michael Cerverus und
Rufus Wainwright.
Sollte es Musik ermöglichen, lange vergessen geglaubte Erinnerungen wieder wach zu rufen, so bietet Lucibel Craters Family Album bestes amerikanisches Kopf-Kino für Klang-Avantgardisten: Liebe, Lust, Kampf und Einsamkeit bestimmen die musikalische Landschaft des „Family Albums“
Das Soundspektrum, ausgewählt aus einer mehr als 20 stündigen offenen Live-Improvisation, ist gleichermaßen vertraut wie aufreibend. Bei „Threadbare Funeral“ hält Lou Reed die musikalische Grabrede, voller Feuer und Schwefel.
Das „Family Album zu öffnen ist leicht. Jedes mal offenbart sich ein anderes Bild, ein anderer Eindruck. Es zu schließen könnte umso schwerer werden...
Besetzung
Sarth Calhoun: keys, bass, loops, sound design
Leah Coloff: cello, vocals
Paul Chuffo: drums, thumbpiano, sounds
CD 1 | | 1 | | There was a time |  | | 2 | | Your mean mouth |  | | 3 | | Into the bushes |  | | 4 | | Threadbare funeral |  | | 5 | | Next of kin |  | | 6 | | Blue stationwagon |  | | 7 | | Where you are |  | | 8 | | Bones |  | | 9 | | Swimmers |  | | 10 | | Could_i |  |
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