Ein enthusiastisches Presseecho, viele begeisterte Hörer in Deutschland und aller Welt und nicht zuletzt der Preis der Deutschen Schallplattenkritik: der große Erfolg des ersten Teils von „Obacht!“ hat bewiesen, dass die Zeit reif ist, die wahre bayerische Volksmusik zu entdecken, auch außerhalb der Grenzen des Freistaates. In den bayerischen Wirtshäusern und auf den Kabarettbühnen wird die Musikt... mehr
Einzigartig und ungezähmt. Das trifft am ehesten zu. Musiker werden gerne einem bestimmten Genre zugeordnet. In einer Schublade verstaut und bei Bedarf wieder herausgekramt. Doch für Tim McMillan passt keine Schublade. Er ist überall und doch nirgendwo einzuordnen. „Goblincore“ (Goblin bedeutet Kobold) würde der Australier auf seine Schublade schreiben. Die Bezeichnung hat er sich selbst ausgedacht für das ungezähmte, fantastische Element seiner Musik. Tim McMillan vereint eine Vielzahl von Stilen: Folk, Jazz, Klassik, Blues und eine gesunde Prise Heavy Metal beeinflussen seine Musik. Der Gitarrist versteht es nicht nur, die Genre-Grenzen zu sprengen. Er ist auf seinem Instrument ein Virtuose, ein Ausnahmekönner. mehr
Wer Randi Tytingvags von der Kritik hoch gelobte Vorgängeralben Let Go und Red kennt, merkt schnell, dass sie sich auf ihrem neuen Album Grounding stilistisch neu orientiert hat. Neben ihrer Liebe zum Jazz und Chanson ist hier eine sehr starke Singer/Songwriterin zu hören, der auch die britischnordische Spielart der Popmusik nicht fremd ist. Mit intonationssicherer, ausdrucksstarker Stimme singt Randi vom Werden und Vergehen der Liebe und von Hoffnungen, die zu erfüllen sich lohnen, und im Song „Impatience“ auch über den schwierigen Umgang mit der eigenen Ungeduld. Dabei ist ihre Musik eine einzigartige Mischung aus Leichtigkeit, Erdung und Melancholie – hinter der immer auch ernstere Themen stecken. mehr
„Beirut is back on the map“. Diese Schlagzeile aus einem Artikel der Financial Times prangt seit einigen Jahren stolz auf einem Plakat, an dem man unwillkürlich vorbei läuft, wenn man in Beirut in Meeresnähe spazieren geht. Das einstige „Paris des Nahen Ostens“ lebt und vibriert zu jeder Tageszeit, ständig öffnen neue Restaurants und Bars, die Gesellschaft ist liberal und weltoffen. Und auch die Künstlerszene kämpft darum, wieder international wahrgenommen zu werden. In den letzten Jahren hat sich eine bemerkenswerte Alternativszene entwickelt, die sich in musikalischer und technischer Hinsicht längst nicht mehr verstecken muss. Eine Szene, die das widerspiegelt, wofür Beirut immer stand: Einen Kosmos zwischen dem Orient und dem Westen. Arabische Melodie-führungen verbinden sich mühelos mit Rock, Jazz und Elektrobeats, Singer-Songwriter spielen neben Gitarre und Piano auch traditionelle Instrumente wie Oud oder Violine. RADIO BEIRUT präsentiert einige der bekanntesten Namen einer neuen Musikergeneration, die reif ist für den Weltmarkt – Beirut is back! mehr
The Wine of Silence ist das erste Album, das Fripps Solo Soundscape Arbeiten in Orchester Arrangements präsentiert. Seit den frühen 90er Jahren hat Fripp die neuesten Looping und Effekt-Technologien verwendet, um eine expansive, strukturierte und offene Orchester-Musik zu erschaffen. 2003 beendete der in England lebende Komponist Andrew Keeling seine Arbeit an einer Serie von detaillierten Orchester-Arrangements von Stücken aus Fripps Solo-Auftritten, die sorgfältig von Bert Lams (California Guitar Trio) transkribiert wurden. Unter dem Dirigat von Jan Stulen und dem Metropole Orkest erhielten diese Arbeiten ihre Premiere 2003 in den Niederlanden. Mit den Aufnahmen der originalen Aufführung des Metropole Orkest, die nachträglich von David Singleton, der als Co-Produzent aller Fripp-Soundscapes-Alben verantwortlich zeichnet, bearbeitet wurden, ist The Wine of Silence eine erhabene und oft bewegende Sammlung zeitgenössischer Orchester-Musik. mehr
Zwölf Saiten in totaler Harmonie. Zwei Gitarren, die wie eine Große klingen: Mit Christian Gruber und Peter Maklar taucht das Publikum tief ein ins Lauschen und lässt sich von den Klängen in andere Welten entführen, etwa auf eine andalusische Piazza, in den quirligen Trubel eines spanischen Marktplatzes oder in den Bann der sehnsüchtigen Gedanken einer einsamen, traurigen Signora. Durch die feinen Abstufungen der Klangfarben und die Beweglichkeit in der Agogik erscheinen die Musiker vom selben Geist beseelt. Stilsicher spüren sie die Feinheiten verschiedenster Epochen auf, von der klassischen über die romantische bis hin zur zeitgenössischen Literatur. "Temp d´oro" ist das neue Album mit Werken aus der goldenen Zeit der Gitarre, die auf der CD mit Kompositionen von William Byrd (1540-1623) beginnt. mehr
Das umtriebige tschechische Label Indies Scope hat eine vierteilige Anthologie der Volksmusik in der tschechischen Region Mähren zusammengestellt. Im Fokus stehen jedoch weniger historische Aufnahmen, als Aufnahmen derzeit aktiver Gruppen, die die momentane musikalische Landschaft prägen. Alle vier Teile der Anthologie enthalten umfangreiche Booklets mit Erläuterungen zur Musikkultur der jeweiligen Regionen. Sie sind separat, oder als Gesamtwerk im Kartonschuber erhältlich. Teil 1 beschäftigt sich mit der südmährischen Region Hornacko am Fuße der weißen Karpaten an der slowakischen Grenze. Die Nähe zur Slowakei schlägt sich deutlich auch in den Rhythmen und Melodien der Musik Hornackos nieder. mehr
Die israelische Sängerin Noa gehört seit fast 20 Jahren fest zur Kultur-Landschaft Italiens, doch auch hierzulande dürften viele sich an sie erinnern. Sie gab einst Johannes Paul II ein umjubeltes „Ave Maria“-Ständchen im Vatikan und sang die Titelmelodie von Roberto Begnini´s Film-Klassikers „Das Leben ist schön“, der weltweit ein Millionenpublikum fand. Für das Projekt "Napoli - Tel Aviv" übersetzte der Gil Dor neapolitanische Lieder ins Hebräische. Nun gehen Noa und Gil Dor einen weiteren Schritt, einen Schritt zurück zu den Wurzeln und veröffentlichen mit „Noapolis“ ein ganzes Album mit neapolitanischen Klassikern. Gesungen diesmal im neapolitanischen Dialekt, fantastisch umgesetzt mit Perkussion, Gitarre, Streichern und dem markanten Gesang Noas. mehr
Mafalda Arnauth ist eines der frischen, jungen Gesichter der neuen Fado-Bewegung in Portugal. Ihre Geschichte jedoch ist so ganz anders, als die der meisten Sängerinnen. Zwar war Mafalda Arnauth schon als Kind musikalisch, doch eine Karriere als Sängerin war lange Zeit nicht ihr Ziel. Sie ging zur Schule und begann danach, Tiermedizin zu studieren. Erst in ihrem fünften Jahr an der Universität ging es plötzlich los mit Auftritten in Fado-Clubs und Konzerthallen. Der Erfolg kam überraschend für Mafalda Arnauth, nicht jedoch für die Fado-Fans, die sie mittlerweile fest ins Herz geschlossen haben. Sechs Studioalben hat sie seit ihren späten Anfängen bereits vorgelegt. Mit „Fadas“, ihrem jüngsten Werk, huldigt Mafalda Arnauth den Legenden des Fado, Amália Rodrigues, Hermínia Silva, Fernanda Baptista und anderen. mehr
Maria Bethânia prägt seit den 60er Jahren die brasilianische Musik wie kaum eine zweite Sängerin. Während ihrer langen Karriere ist Maria Bethânia stets wandelbar geblieben, und auch mit ihrem neuen Album „Oásis de Bethânia“ probiert sie wieder etwas neues aus. Das Album besteht ausschließlich aus Cover-Versionen von Songs ihrer Lieblingsinterpreten, wie etwa Roque Ferreira, Chico Buarque, Jata Velloso, Djavan und vielen anderen. Das besondere ist jedoch, dass Maria Bethânia sich für jeden Song auch einen hochkarätigen Gast eingeladen hat, um mit diesem zusammen den Song neu zu arrangieren. So unterstützt sie etwa Djavan selbst bei der Neuinterpretation seines Songs „Vive“. mehr
Siri Nilsen gewann den Grappa Debüt-Award 2008 und veröffentlichte 2009 ihr Debüt Album “Vi som ser I morket”, das ein großartiges Medienecho hervorrief. Aftenposten schrieb über sie: “Eine Künstlerin, die schon ihre ganz eigene Stimme gefunden hat. Die Gerüchte um ihre hervorragende Stimme waren nicht übertrieben”. Der Sound ist delikat und transparent, dominiert von akustischen Saiteninstrumenten, Keyboards und verschiedenen Perkussionssinstrumenten. Die Produktion lässt viel Raum für eine Vokalistin und Texterin wie Siri Nilsen. Über den Titel „Alle snakker sant“ (zu deutsch: Alle sagen die Wahrheit) sagt sie: „Der Titel bezieht sich auf Situationen, in denen dir der Kopf, das Herz und der Bauch verschiedene Dinge sagen, und du mit allem, was die drei sagen, einverstanden bist.“ mehr