Mit bayerischer Volksmusik verbinden viele Menschen Klischees und denken dabei meist an volkstümliche Musik, die in den Medien allzu präsent ist. Wie vielseitig, humorvoll, emotional und bewegend die echte, lebendige bayerische Volksmusik sein kann, ist den wenigsten dagegen bewusst. In Zusammenarbeit mit der BR Journalistin und Volksmusik-Expertin Ulrike Zöller veröffentlicht Galileo Musik nun au... mehr
Nach zwei hochgelobten Alben “Ess e nha Cape Verde/Das ist mein Kap Verde” (2005) und “Verdade/Wahrheit” (2008) ist Carmen Souza mit dem beeindruckenden neuen Album “Protegid” (Geschützt) zurück. “Protegid” verbindet in perfekter Weise die Eleganz und Raffinesse die afrikanischen und kapverdianischen Rhythmen mit zeitgenössischem Jazz und Afro-Latin Sound. Dieses hervorragend produzierte Album, präsentiert mit beeindruckendem Sound die grandiose Stimme von Carmen und ihren innovativen Sound, den sie bereits auf den vorangegangenen Alben angedeutet hat, und holt das Maximum aus dem, was die kapverdianische Musik ausmacht, World Music und Jazz heraus. Die neuen Songs zeigen Carmens exzellenten Fähigkeiten, Melodien und Texte zu schreiben und zu interpretieren und lotet dabei ihre hypnotisierend farbige, vielfältige und ausdrucksstarke Stimme bis an die Grenzen aus. Carmen ist auf Protegid am Rhodes und der Gitarre zu hören und hat alle Texte wie auch schon bei den vorangegangenen Veröffentlichungen geschrieben mit der Ausnahme der exquisiten Version des Songs „Sodade“, der durch die Stimme von Cesária Évora bekannt wurde. mehr
Tango ist die Musik einer jungen, lebendigen, kreativen und radikalen Generation von Musikern. Kaum ein anderer traditioneller Musikstil wurde in den letzten Jahrzehnten so stark transformiert und in immer neue musikalische und kulturelle Zusammenhänge gerückt. Und kaum ein Genre hat sich dabei als so wandelbar erwiesen ohne seine Tiefe und Faszination zu verlieren. Auf „Barrio Tango“ ist die Creme de la Creme des sogenannten Tango Nuevo versammelt. Als Pate dieses Genres gilt Astor Piazolla, doch sein Erbe wird auf viele verschiedene Arten verwaltet und weiterentwickelt. So findet man auf diesem Sampler Avantgarde-Elektronik in Kombination mit Modern Jazz und Tango-Rhythmen von Tango Crash, Tango Inglés von Tango Siempre mit einer Tango-Jazz Melange, tanzbaren und clubtauglichen Tango von Otros Aires und Tango, der sich auf seine Wurzeln auf der Straße zurück besinnt und den Akzent auf den Song und die Geschichte legt, von Acho Estol und La Chicana. mehr
Der marokkanische Sänger und Songwriter Kamal Ben Hicham lebt, komponiert und produziert seit 1990 in Deutschland. Hier besann er sich auf seine kulturellen Wurzeln, auf die Melodien und Rhythmen seiner Heimat und auf seine Muttersprache. Traditionelle nordafrikanische Rhythmen aus dem Maghreb vermischt er mit Einflüssen aus dem Orient, Andalusien, Schwarzafrika und kombiniert sie mit moderner Popmusik und groovigen Jazzimprovisationen. Aus dieser ungewöhnlichen Mischung webt Kamal ein multikulturelles Klangnetz, das zu Herzen geht und zum Tanzen anregt. mehr
Mickey 3d wurde 1996 von dem Sänger Mickael Fournon als Soloprojekt ins Leben gerufen. Nachdem Aurelien Joanin dazustieß erreichte die Bandaus Écotay-l´Olme (bei Saint-Étienne) lokale Bekanntheit (vor allem durch den Radiosender Radio Dio) und veröffentlichte schließlich ein erstes Album: Mistigri Torture. Die Band, die unter anderem von Künstlern wie Christophe Miossec inspiriert wurde, landete mit Respire 2004 ihren bislang größten Hit. Ihr neues Album "La grande evasion" präsentiert 14 eingägige französisch gesungene Popsongs, die die Qualität dieser Band perfekt unterstreichen. mehr
Gjermund Larsen ist einer der wenigen jungen und talentierten Instrumentalisten aus Norwegen, die sich sowohl in der Welt des Folk als auch in der Welt zeigenössischer Musik zuhause fühlen. Der vielbeschäftige Youngster feierte seine bisher wichtigsten Erfolge mit der Jazzformation “Christian Wallumrod Ensemble” und einem vielbeachteten Womad-Auftritt mit dem Musikerkollektiv “Frigg". Seine eigenen Kompostionen, die fest in der Tradition norwegischer Folk-Musik verwurzelt sind, führen die Erfolgsgschichte des mehrfachen Preisträgers fort. Im Jahr 2002 entschied Larsen den Norwegischen FolkFidel-Wettbewerb als bisher jüngster Musiker für sich. mehr
Das neue Album der baskisch-kubanischen Gruppe, das von Imanol Ortiz geleitet wird, ist ein völlig anderes Werk als die 5 vorangegangenen Alben, deren Musik bis Mexiko und New York gehört wurde und von denen eine (Cuba le Canta a Serrat) eine Grammy Nominierung erreichte. Nachdem die Band jahrelang in der Welt des Latin-Jazz und den Afro-kubanischen Rhythmen zu Hause war, interpretiert die Gruppe jetzt die Songs von großen spanischen Popstars wie Rosario Flores oder Alejandro Sanz ohne dabei die karibische Essenz ihrer Musik zu verlieren.
Neu zur Band gekommen ist der Bassist Frank Rubio, der auch durch seine Erfahrung als Produzent die Band bereichert. Weiterhin sind auf „Callejon Suspiro“ Chucho Valdes sowie ein weiterer Buena Vista Star Kananga und Jordi Bonell an der Gitarre zu hören. mehr
Aus der musikalischen Begegnung von Freistil-Sängerin Rena Meyer Wiel und Multi-Instrumentalist Rolf Beydemüller ist ein vielgestaltiges Album hervorgegangen, benannt nach einer Zeile des Sufi-Dichters Rumi: „there are HUNDREDS OF WAYS to kneel down and kiss the ground.“ Die Klangwelt des Duos WHITE CANVAS bewegt sich zwischen Song, Avantgarde und Improvisation, in einem Gestus von Weite und mit Liebe zum Einfachen, zum Spiel, zu Melos und Detail. Sängerin Rena Meyer Wiel, die beim Stimmen Festival zusammen mit Bobby McFerrin bei der europäischen Uraufführung seiner Oper „Bobble“ auf der Bühne stand, findet hier in dem viel-saitigen Gitarristen und Soundscaper Rolf Beydemüller eine besonders feine Resonanz: WHITE CANVAS - Musik, die glücklich macht. mehr
Mit Red ist die norwegische Sängerin und Songwriterin Randi Tytingvag in die Spitze der europäischen Jazz-Crossover-Szene aufgerückt. Nun folgt Randis 2006 erschienenes zweites Album Let Go. Auf ihm zeigt die Künstlerin, die in Norwegen längst auf einer Stufe mit Kolleginnen wie Rebekka Bakken, Silje Nergaard oder Beady Belle steht, schon alle Qualitäten, die sie später auch bei Red einsetzt und sprengt mit ihrem akustischen Sound locker alle Genregrenzen. Let Go weist eine musikalische Leichtigkeit und Experimentier- freude auf, die sich aus Chanson, Klezmer, Tango, Klassik, Pop und Avantgarde speist und gleichzeitig eine ungeheure Dynamik, ausdrucksstarken Gesang, enormen Melodienreich- tum und erfindungsreiche Arrangements bietet. mehr